Kreativ-Anarchie

Heute Morgen via Perlentaucher auf eine kreative Kunstanarchie hingewiesen worden. Es gibt da eine Web-Künstler Gruppe, ubermorgen.com , welche sich immer wieder mit Kunstattacken dran macht, das Web und seine Auswüchse ad absurdum zu führen. Und dabei erst noch mehr als nur Ehre zu erhalten.
Die Idee: Geh zu Amazon und such Dir ein Buch aus. Die werden ja in den letzten Monaten von Amazon massenweise eingescannt. Wenn man so einen Amazon-Teaser lesen will, kriegt man nur gerade einige Seiten. Die Webaktivisten haben also einen Selbstläufer programmiert (Schema siehe Bild), der mit einem Trick so lange bei Amazon das Buch nachfragt, bis alle Seiten erfasst, resp. runtergeladen sind. DAs fertige Buch setzen sie ddann als Ganzes wieder ins Netz. Wer genau wissen will wies geht, erfährt das in einem Interview von heise online mit dem Aktivisten Hans Bernhard.
Ein weiteres Projekt, dass die Leute z.Zt. am laufen haben: Google's Werbestrategie mit Programmiermitteln ad absurdum führen, resp. soweit manipulieren, dass sich die adlinks zu einer Geldmaschine entwickeln - aber nicht für Google sondern die Kunstaktion «Google will eat itself».
Kommentare
Keine (weiteren) neuen Kommentare erlaubt.